Liebe Weinfreunde,
der Spätherbst zeigt sich von seiner sonnigen Seite, genießen wir die fruchtigen chilenischen Weine aus dem Maipo Valley. Allen voran der Chardonnay mit seiner Zitrusnote. Er ist genau der richtige Begleiter an einem sonnigen Septembertag. Für den verregneten Herbstag empfehle ich den Carmenere vor dem Kamin.
Apropos Kamin: Weihnachten steht schon wieder fast vor der Tür.
Für 8 bis 10 Personen könnt Ihr gerne eine kulinarische Weinreise, ein mörderisches Dinner (6-8 Personen) oder ein 5 Gänge Menü mit beleitenden Weinen bei mir im Laden buchen. Preise ab 20,- Euro pro Person. Catering für bis zu 50 Personen bitte rechtzeitig anfragen.
Für die erste gebuchte Weihnachtsveranstaltung gibt es eine Karte für den Leipziger Opernball, den wir dieses Jahr wieder mit Zigarren unterstützen.
Ich wünsche Euch viel Spass mit den neuen Porta Weinen.
Euer Weinhändler Markus Beer
Porta Carménère

Anbaugebiet: Chile Maipo
Jahrgang: 2010
Farbe: dunkles kräftiges Rot Serviertemperatur: 4 °C
optimal trinkreif: 2011 lagerungsfähig bis: 2015
Rebsorten: Carménère vorher öffnen: plug & play
Die warmen Tage und verhältnismäßig kühlen Nächte, in denen die Temperaturen oft unter 10 Grad sinken, bieten perfekte Bedingungen für gehaltvolle, komplexe Weine. Kein Wunder, hat der Weinbau in Chile eine lange Tradition. Mitte des 16. Jahrhunderts haben die Chilenen erste Rebstöcke gepflanzt, nachdem die spanischen Eroberer den Weinbau nach Südamerika gebracht hatten. Französische Einwanderer begründeten im 19. Jahrhundert mit dem Anbau der Cabernet Sauvignon-Traube den modernen chilenischen Weinbau. Das Maipo-Tal, ungefähr 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile gelegen, gilt als bestes Anbaugebiet des Landes. Maipo gehört zum Central Valley, einem Gebiet, das auch Rapel, Curicó und Maule einschliesst. Die feinen hiesigen Weine werden, wie in den meisten chilenischen Gebieten, vorwiegend aus der Carménère-Traube hergestellt.
Verkostungsnotiz
Tiefes, dichtes Rubinrot leuchtet im Glas. Die Nase wird verzaubert von sehr reifen Fruchtaromen wie Johannisbeeren und Schwarzkirschen, gepaart mit ebenso intensiven süßlichen Noten von Vanille, dunkler Schokolade und Süßholz. Dezente frische grüne Nuancen von Eukalyptus findet man im Hintergrund. Am Gaumen präsentiert sich der Wein sehr saftig und das Bukett wird ergänzt von einem Hauch Leder. Ein kräftiger Vertreter seiner Art mit einer sehr guten Tanninstruktur und einem guten Potenzial!
Serviervorschlag: Solist - Käsevariation
Chardonnay aus Chile

Anbaugebiet: Chile Jahrgang: 2010
Farbe: brilliantes helles Gelb Serviertemperatur: 6° C
optimal trinkreif: 2011 lagerungsfähig bis: 2012
Rebsorten: Chardonnay vorher öffnen: nein
Das Maipo-Tal ist die nördlichste Unterregion des Valle Central und zugleich das älteste Weinanbaugebiet Chiles. Lange galt es auch als das beste Anbaugebiet Chiles, insbesondere wegen der hervorragenden Cabernet Sauvignon Weine aber auch dank seiner fruchtigen Chardonnays.
Das Klima von Maipo ist warm und trocken, wobei die Einflüsse des Pazifiks und der Anden ebenso wie die Böden im gesamten Tal sehr stark variieren.
Verkostungnotiz
Brillantes helles Gelb mit leicht bernsteinfarbenen Reflexen am Rand. In der Nase tropisch-fruchtige Aromen mit dezenten Zitutrusnoten im Hintergrund. Am Gaumen spiegeln sich die Aromen wider. Der Wein hat eine gute Säurestruktur, die ihn frisch wirken lässt, und eine gute mittlere Länge. Insgesamt ein sehr zugänglicher frischer Wein.
Optimal zu Schweinebauch Sous Vide
Porta Cabernet Sauvignon

Anbaugebiet: Chile Jahrgang: 2009
Farbe: dunkles kräftiges Rubinrot Serviertemperatur: 18 °C
optimal trinkreif: 2011 jung trinken
Rebsorten: Cabernet Sauvignon vorher öffnen: nein
Die bekanntesten chilenischen Weinanbaugebiete liegen im Valle Central, einem langen Tal, das zur östlichen Seite von den Anden und zur westlichen von den Kordilleren begrenzt wird.
Die Nähe des Tals zu den Bergen und zum Pazifik beeinflusst den Weinanbau aufgrund seiner topografischen Anordnung erheblich. Eine Vielzahl von Mikroklimata existieren hier nebeneinander, von denen jedes einzelne in der Lage ist, eine breite Palette an qualitativ hochwertigen Trauben mit unterschiedlichen Charakteren reifen zu lassen.
Verkostungsnotiz:
Tiefes und brillantes Rubinrot. Ein außergewöhnlich intensiver Duft von reifen roten und schwarzen Früchten empfängt einen in der Nase. Die beeindruckend klaren Johannisbeeraromen und saftigen Brombeernoten werden von dezenteren Kirschnuancen unterlegt. Sehr harmonisch eingebunden wirkt der süßliche Touch von Vanille und Schokolade, ebenso wie der frische Hauch von Minze. Am Gaumen präsentiert sich der Wein sehr komplex und konzentriert mit reifen Tanninen und einem opulenten lang anhaltenden Abgang.